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Winterwanderung der Ortsgruppe Schwanstetten

Aus der Einladung der Ortsgruppe Schwanstetten zur "Winterwanderung" wurde für 57 Teilnehmer eine Fahrt in den Vorfrühling. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir über Weissenbronn und Klingenhof nach Püscheldorf ins Hammerbachtal. Die 
große Gruppe startete hier, der erste Stopp wurde bereits nach 500 m am Freizeitplatz von Kucha mit Spielgeräten, Backofenhäusle und Kneippbecken eingelegt. Hier trafen wir auf die kleine Gruppe, die mit dem Bus bis Kucha weiter gefahren war und uns entgegenkam. Diese wanderte weiter auf der Talroute des Mühlenweges direkt nach Offenhausen.

Gruppe 1 lief auf dem Mühlenweg durch Kucha und steil hoch zur Friedenslinde und aussichtsreich weiter bis Breitenbrunn. Durch den Ort hinauf durch eine Hohlgasse, wo viele Felsenkeller im Buntsandstein von der Vorratshaltung früherer Jahrhunderte 
zeugten. Durch lichten Buchenwald ging es schließlich hinunter nach Offenhausen ins Gasthaus.

Nach der Mittagspause startete Gruppe 1 direkt am Gasthaus und besichtigte zuerst die Wehrkirche von Offenhausen aus dem 14. Jahrhundert. Der Mühlenweg führte aus dem Ort heraus und leicht ansteigend Richtung Egensbach. Weiter auf dem Schrotsdorfer Obstlehrpfad in den Ort mit schönen Fachwerkhäusern. Am Ortsende steil hoch und am Waldrand auf teils sumpfigen Wiesenwegen hinunter bis kurz vor Hallershof. Von dort ging es dann im Tal nach Engelthal und an der Klostermauer entlang hinein in den Ort, wo der Bus mit der kleinen Gruppe schon auf uns wartete.

Die zweite Gruppe war zum Wanderparkplatz Schrotsdorf gefahren und auf der Talroute des Mühlenwegs über Hallershof nach Engelthal gewandert. Das Kosterdorf Engelthal wurde im Jahre 1243 als Dominikanerinnenkloster gegründet und gelangte 1504 in den Besitz der Reichsstadt Nürnberg. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster 1565 aufgelassen. Viele historische Gebäude und Teile der Klostermauer mit Tortürmen sind erhalten geblieben.

Der Bus brachte uns dann über den Deckersberg zum Seecafe am Happurger Stausee. Der See wurde 1955 angelegt, der dazugehörige Obersee und das Pumpspeicherkraftwerk 1958 errichtet. Der Obersee war immer wieder undicht und wird derzeit aufwendig saniert. Ab 2028 soll er wieder als Speicher für überschüssigen Strom dienen.

Einige unserer Wanderfreunde genossen die Nachmittagsstimmung bei einem Spaziergang am See während die meisten es vorzogen, den Tag bei Kaffee und Kuchen im Cafe ausklingen zu lassen. Um 17:30 Uhr stiegen wir alle in den Bus, der 
uns alle sicher und wohlbehalten wieder nach Hause brachte. 

Fritz Merklein (Tourenleiter)