© DAV Schwabach Ortsgruppe Schwanstetten

Wanderung bei Streitberg und Aufseß

Die DAV-Ortsgruppe Schwanstetten lud zu einer Wanderung in die Fränkische Schweiz ein. Erstes Ziel war Streitberg, der älteste Luftkurort der Gegend und berühmt für die Binghöhle und eine Likörfabrik. Bei idealem Wanderwetter fuhr der Bus 53 mit Teilnehmern zuerst nach Gasseldorf bei Ebermannstadt.

Am schönen Dorfplatz stiegen die Wanderer der Gruppe 1 aus und marschierten vorbei an Felsenkellern stetig bergauf auf den Hummerstein. Eine super Aussicht über das Wiesent- und Leinleitertal belohnte die Anstrengung. Jetzt ging es über schattige Waldwege hinüber zum Prinz-Rupprecht-Pavillon mit herrlichem Blick hinunter nach Streitberg und hinüber zur Burgruine Neideck, einem der Wahrzeichen der Fränkischen. Bald darauf war die Binghöhle erreicht. Der Entdecker der Höhle, der Nürnberger Fabrikant Ignaz Bing war es auch, der Streitberg zum bekannten Ausflugsort machte. Der Abstieg hinunter nach Streitberg bot immer wieder fantastische Ausblicke auf den Ort und die Ruine der Streitburg.

Die 2. Gruppe war bis Wöhr im Wiesenttal weiter gefahren und über eine schmiedeeiserne Kunstbrücke über die Wiesent zum Weiler Haag gewandert mit tollem Blick zur Ruine Neideck. Auf Waldwegen ging es dann vorbei am Freibad und vor der Felsenkulisse von Streitberg hinein in den Ort, wo der Bus auf beide Gruppen wartete und zum Mittagessen nach Voigendorf fuhr.

Die Nachmittagswanderungen starteten in Wüstenstein im Aufseßtal. Die größere Gruppe wanderte im leichten auf und ab ca. 5 km bis Aufseß während die kleinere Gruppe  nach ca. 2,5 km ab Wanderparkplatz Vierlinden bei Draisendorf im Bus nach Aufseß fuhr. Über dem Ort thront imposant das Schloß Unteraufseß. Bekanntester Bewohner war Hans Freiherr von und zu Aufseß, Mitbegründer des Germanischen Nationalmuseums. Die Gemeinde Aufseß ist im Guinnes Buch der Rekorde mit seinen 4 Brauereien der Ort mit der höchsten Brauereidichte der Welt. 

Wir fuhren zurück nach Voigendorf zum Gasthaus, wo wir bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen sowie gekühlten Getränken den Wandertag ausklingen ließen. 

Fritz Merklein (Tourenleiter, Wanderwart)