© DAV Schwanstetten

Herbstwanderung der DAV Ortsgruppe Schwanstetten bei Oberschwarzach

Unsere Herbstwanderung geht traditionell in eine Weingegend. Diesmal hatten wir mit dem Stollberg bei Handthal die höchste Weinlage Frankens ausgewählt. 62 Wanderfreunde fuhren mit dem Bus zunächst nach Oberschwarzach.

Zuerst gingen wir durch den Ort mit dem sehenswerten Schloss, derzeit leider eine Baustelle, der Pfarrkirche und anderen geschichtsträchtigen Gebäuden. In der Kirche ist eine kleine Holzfigur von Tilman Riemenschneider zu sehen. Ein Mahnmal erinnert an den Tod des Dorfpfarrers, der im KZ Dachau ermordet wurde.

Am Ortsende trennten sich die Wege. Die erste Gruppe wanderte auf teils aberteuerlichem Weg zum Oberschwarzacher Herrenberg und hinüber zum Stollberg. Dann folgte der anstrengende Aufstieg zur Ruine Stollburg, einer Erzählung nach der Geburtsort des Dichters und Minnesängers Walter von der Vogelweide. Der Abstieg hinunter nach Handthal erforderte ebenfalls volle Konzentration.

Die zweite Gruppe war hinter Oberschwarzach, vorbei an Streuobstwiesen, auf direktem Weg durch die Weinberge unterhalb der Stollburg gewandert und dann nach Handthal abgestiegen.

Die kleine Gruppe war mit dem Bus Richtung Handthal weitergefahren und leicht ansteigend vorbei an den Streuobstwiesen und unterhalb der Weinberge direkt nach Handthal gewandert.  

Gegen 12:30 Uhr trafen wir nacheinander alle im Gasthof „Forellenhof“ ein und ließen uns das vorbestellte Mittagessen schmecken.  

Gruppe 1 startete danach direkt am Gasthaus und wanderte zum Steigerwaldzentrum,  durch Laubwälder hoch zum Geiersberg , vorbei an der Abt Ludwig Hütte und durch die Weinberge des „Kammerforster Teufel“ hinunter nach Kammerforst.

Die beiden anderen Gruppen gingen zum Busparkplatz und fuhren zum Sportplatz nach Oberschwarzach. Gemeinsam stiegen wir ein Stück hoch zu den ersten Weinreben am Hörnle. Gruppe 2 stieg weiter auf zur Friedensglocke und der 14 Nothelferkapelle am Hörnle, dann weiter durch die Weinberge nach Kammerforst.

Die kleine Gruppe ging unterhalb der Kapelle durch die Weinberge des „Kammerforster Teufel“ direkt nach Kammerforst.

Im Weingut Pfister ließen wir bei einer Winzerbrotzeit und einem Schoppen Frankenwein den Tag ausklingen. Dabei wurden wir königlich bewirtet, nämlich von der ehemaligen Fränkischen (2023) und Deutschen (2024) Weinkönigin Eva Brockmann (Co-Moderatorin der „Närrischen Weinprobe“ im BR)

Fritz Merklein, Wanderwart